Tag 86: »Die Bombe liegt ganz ruhig da«

Also, wenn die documenta jetzt eine Bombe wäre, keine Kriegs- sondern eine Nachkriegsbombe. Und man würde die Bombe finden und sich fragen: Wollen wir die jetzt entschärfen? Dann wäre das ja keine Frage, denn Bomben werden ja immer entschärft! Also die explosiven Ideen von Arnold Bode entschärfen und daraus etwas Harmloses machen. Spätestens bei der documenta 15.

»Nehmt die Schärfe raus«. »Nehmt einen künstlerischen Leiter, der nicht so kritisch ist«. »Was, wenn Kassel keine Rolle mehr spielt?« Also einen künstlerischen Leiter aus Kassel! Oder von mir aus einen mit  Wurzeln aus Kassel, der es in der weiten Welt weit gebracht hat. Das wäre was. Der hat ein Herz für unsere Stadt. Für die Stadtväter. Den OB.

Der Neue geht nicht »usswärds«, der bleibt in der Heimat. In unserem schönen Kassel! Kunst an der Bergpark-Fontäne wäre schön. Das schreiben wir gleich in seinen – ok Genderpeople: oder ihren Vertrag. Dann nehmen wir nicht € 7 Parkgebühren, sondern € 30 und die documenta-Tageskarte ist gleich mit drin. All-Inclusive Wasser-Künste mit documenten-Künsten (»documenta-Ausstellungen« heißt das, Du Banause). Der Aufsichtsrat muss ran und endlich mal was bestimmen.

Im Radio sagt die Moderatorin: »Die Bombe liegt ganz ruhig da.«

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