Tag 77: »Ich glaub‘, hier ist nix«

Tür aufgemacht: Feuerlöscher!

Durch den Vorhang geschlüpft: Putzeimer!

Klinke gedrückt: Abgeschlossen!

Hinten rum gelaufen: Wand!

Ins Kino gegangen: Dunkel!

Rucksack zur Garderobe gebracht: Zu!

Nach einer Flasche vom Sufferheadbier gefragt: Es gibt nur zwei zum Preis von einer!

Schnell zu den Wüst-Bildern in der Neuen neuen Galerie: Hier nur Ausgang!

Unter den Absperrungen durchkrabbeln wollen: Gehen Sie bitte außen rum!

Einer Gruppe was vor den Bildern erzählt: Bitte gehen Sie weiter, das dürfen hier nur die Choristen!

Wasser aus der mitgebrachten Flasche trinken wollen: Hier dürfen Sie nicht trinken!

Aus Versehen ein Foto mit Blitz gemacht: No flash please!

Nach der Brücke am Rondell gefragt: Gibt’s nicht!

Nach der Halitstraße gefragt: Hä?

An die Fridericianumsschlange angestellt: Wir schliessen um 19.50 Uhr, der Hausmeister will abschließen!

Völlig fertig auf den Liegestuhl gesetzt: Können Sie bitte aufstehen, wir wollen Schluss machen.

Kein Klo. Kein Bewirtungsbeleg. Kein Aperol Spritz. Keine Kartenzahlung. Kein Bier vom Fass. Kein Papier im Klo. Keine Ahnung, wie auf der documenta-Website navigieren. Keine englische Speisekarte. Keine Führungen. Keiner, der auf Fragen antworten will. Kein Hotel mehr frei. Keine Ahnung, ob hier jemand bedient. Echt keine Ahnung.

»Ich glaub‘, hier ist nix.«

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