Tag 41: »Some of the artists are contemporary and some of them are dead since a hundred years« 

Hi there, this is Brad Pitt speaking. Oh, excuse me, I’ll switch to the German Translation Software: Hallo, hier spricht Brad Pritt! Habe gehört, dass ihr auf mich in Kassel wartet! Ihr Süßen, so wie vor fünf Jahren geht das leider nicht mehr! Zuviel Rummel, ich konnte ja kaum die Kunst sehen! Außerdem haben mir drei Leute gesagt, ich sollte mich rasieren! Drei!

Ich habe mir diesmal was Neues überlegt! Tja, jetzt keinen langen Gesichter, aber, Folks, ich war schon da! Ich habe mir die Klamotten von Marta Minujín geliehen! Die hat sogar den selben Sonnenbrillengeschmack wie ich! Ich dann rauf auf die documenta 14! In-cog-ni-to, ja, ich kann auch Fremdsprachen! Ist aber leider schief gelaufen, weil: Marta kennt hier auch schon jeder! Alle wollten mit mir sprechen! Auf Spanisch! Na gut, ein bißchen kann ich es ja, am Set ist es immer so langweilig und die Caterer sind ja immer Spanier! Aber das schlimmste war der Büstenhalter! Ein Hoch auf die Frauen (außer auf die eine, ihr wisst schon), dass ihr das so tragen und ertragen könnt (Wortspiel, Folks!) Jeden Tag! Ich war nach einer Stunde völlig k.o.! Alles wieder ausgezogen! Was nun?

Von der Größe her hätte ja auch der Adam Schimschick gepasst! Aber die Frisur kriege ich nicht hin! Den Gesichtsausdruck auch nicht! Russisch kann ich auch nicht, der kommt doch aus Russland? Hab‘ mir dann eine Prozac-Jacke geliehen! Darf sie auch noch behalten! Danke, Mann! Ach nein, ich es sehe es gerade, es heißt Protex! Für die Textilien, cool! Mit der Jacke wirst du unsichtbar, alle gucken weg, wenn du kommst!

War natürlich auch bei Ellis und Gisela, wo sonst sollte man essen? Ellis hat dicht gehalten, was für Typ! Gruß, Mann! Die 14 finde ich cool! Wegen der toten Künstler! Und der lebenden! Ich schalt mal wieder Originalmodus: »Some of the artists are contemporary and some of them are dead since a hundred years«

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